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Besondere Orte in unserem Stadtteil entdecken – Die KTV ist wieder dabei beim bundesweiten “Tag des offenen Denkmals” am 9. September 2018 zum Thema „Entdecken, was uns verbindet“

 


Das Programm im Überblick:

Geschichtsrundgang KTV | Treffpunkt 11.00 Uhr Kröpeliner Tor

Gerd Hosch von der Geschichtswerkstatt zeigt in einem Rundgang die Entwicklung der KTV vom agrarisch geprägten Gebiet im 19. Jahrhundert zum Industriestandort und schließlich zum beliebten Wohngebiet.

Heiligen-Geist-Kirche | 11.00 – 17.00 Uhr

Die Kirche wurde 1908 noch im Auftrag der Stadt Rostock gebaut und hat beide Weltkriege unversehrt überstanden. Immer wieder hat es bei der Ausgestaltung Veränderungen gegeben, um den Bedürfnissen der Zeit Rechnung zu tragen. In den letzten 25 Jahren hat es immer wieder große und kleine Sanierungsmaßnahmen gegeben. Dies ist allein möglich, weil die Kirchengemeinde immer wieder auf die Unterstützung der Hansestadt Rostock, des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg sowie auf großzügige Spenden bauen kann.

Heute gibt es Kirchen- und Turmführungen von 11 bis 16 Uhr.

Peter-Weiss-Haus | Doberaner Str. 21 | 11.00 – 16.00 Uhr

1864 als Ausflugsgaststätte Steinbecks Keller erbaut, 1884 von der Brauerei Mahn und Ohlerich übernommen. 1890 entwarf Ludwig Möckel einen kirchenähnlichen Saal¬anbau, 1936 Erweiterung durch Walther Butzek, von 1950-89 Haus der Freundschaft der politisch geförderten Freundschaft zur Sowjetunion. Seit 2008 Peter-Weiss-Haus.

  • Ab 11.00 Uhr Gastronomie mit frischem Essen im Freigarten und im Café Marat
  • ganztags Sommerflohmarkt
  • Führungen durch das Haus, Uhrzeiten nach Aushang vor Ort

20 Jahre BauGut | Doberaner Str. 43b | 11.00 – 17.00 Uhr

  • Bauen mit Lehm – Fa. Claytec
  • Naturfarben – Fa. Kreidezeit
  • Schimmelpilzbekämpfung mit Kalk – Fa. Haga
  • Fenster und Türen – Fa. FECON

Zu den 3 Vorträge: Bauen mit Lehm / Naturfarben / Schimmelbekämpfung mit Kalk bitte rechtzeitig anmelden. Genaue Infos unter www.baugut–rostock.de

Aktion „Verschwundene Orte“ | Vorplatz des Volkstheaters Doberaner Str. 133 | 15.00 – 17.00 Uhr

Seit Januar 2018 gibt es sie, die Aktion „Verschwundene Orte“, die an jene Plätze, Gebäude und Projekte erinnern soll, die gerade im Jubiläumsjahr schmerzlich vermisst werden. Reisen Sie in ein Rostock, in dem es diese Orte noch gibt. Wir schicken euch dazu auf eine Schatzsuche durch die KTV, die zum Nachdenken darüber anregen soll, wofür es sich zu engagieren lohnt. Alle dafür nötigen Informationen erhaltet ihr auf dem Vorplatz des Volkstheaters – wir erwarten euch dort von 15 und 17 Uhr.

Dokumentationszentrum Lichtenhagen im Gedächtnis | Doberaner Str. 21| 13.00 – 20.00 Uhr

Im doppelten Sinn historisch präsentiert sich das Dokumentationszentrum Lichtenhagen im Gedächtnis: Eingerichtet im ehemaligen Vorführraum des Filmsaals im früheren Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft, bietet das Archiv Einblicke in ein stadtgeschichtliches Kapitel, welches erst in der jüngsten Vergangenheit breitere Aufmerksamkeit erlangte – das Pogrom in Rostock-Lichtenhagen im Sommer 1992. Lichtenhagen im Gedächtnis recherchiert und archiviert seit 2015 verschiedenste Unterlagen, um ein genaueres Verstehen gesellschaftlicher Ausschlussdynamiken insbesondere im Zusammenhang mit dem Pogrom voranzutreiben und damit ebenso zu seiner Erinnerung beizutragen. Begleitet durch die Ausstellung „Von Menschen, Ansichten und Gesetzen“ des Vereins Bunt statt Braun nähert sich das Projekt entlang von Textdokumenten, Filmbeiträgen und Fotografien jenen Ereignissen, welche mit der Hansestadt nach 1989 weit über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus verbunden wurden.

Das Archiv selbst eröffnet darüber hinaus Möglichkeiten der Aktenrecherche und Beratung, möchte zugleich aber vor allem auch ins Gespräch mit jenen kommen, welche sich der Gewaltexzesse erinnern. So bekannt der behördliche Blick auf das Pogrom auch ist, warf er zumeist mehr Fragen auf, als er beantwortete. Gegenüber den großen Erzählungen zur „Wiedervereinigung“ aber auch zum Pogrom in Lichtenhagen, wünscht sich das Archiv gemeinsam mit Zeitzeug*innen den Blick noch stärker von „unten“ zu wagen, Erfahrungen, die zuweilen auch die Perspektive auf Ereignisse verschieben. Als zeitgeschichtlicher Dokumentationsort ruft Lichtenhagen im Gedächtnis daher zum Tag des offenen Denkmals auf, eigene Erinnerungen zu teilen, eigene Zeitungssammlungen, Fotografien, Aufzeichnungen ins Archiv zu bringen – kurz am Aufbau eines virtuellen Denkmals teilzunehmen.

(anvisierte) Zeitleiste

  • 13:00 Uhr – Führung durch die Ausstellung
  • 15:00 Uhr – Archivvorstellung
  • 17:00 Uhr – Diskussionsrunde mit artistgroup Schaum
  • 19:00 Uhr – Filmvorführung

NEWCOMER CAFÉ | Budapester Str. 16 | 11.00 – 17.00 Uhr

In einer Ausstellung könnt ihr euch über die verschiedensten Fluchtursachen und Herkunftsländern sowie die aktuelle Situation von Geflüchteten in Mecklenburg-Vorpommern informieren. Zudem wird das Newcomer Café und der Verein Rostock hilft vorgestellt.
Es besteht die Möglichkeit mit Geflüchteten und Mitgliedern von Rostock hilft und dem Newcomer Café ins Gespräch zu kommen.
Außerdem gibt es heiße und kalte Getränke sowie diverse Kleinigkeiten aus aller Welt zu essen.

Tag der offenen Tür im Regenbogenhaus | Leonhardstr. 20 | 12.00 – 17.00 Uhr

rat+tat e.V., der Verein für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt existiert seit April 1990 unter der laufenden Nummer 06 im Vereinsregister des Amtsgerichts Rostock.
In der KTV haben wir unseren Sitz im Regenbogenhaus seit 1995. Seit über 10 Jahren wird auch der Garten von der Gastronomie genutzt und bietet ein idyllisches Plätzchen zum Verweilen.

Wir laden ein zum Tag der offenen Tür. Mitglieder des Vereins werden zu Gesprächen zur Verfügung stehen.
In Zusammenarbeit mit der Planbar bieten wir Kaffee und Kuchen oder frisch Gegrilltes für einen entspannten Nachmittag.

Offene Werkstatt | Doberaner Str. 39 | 11.00 – 17.00 Uhr

Steffi und Paula laden zur Werkstattbesichtigung und zeigen die Fertigung von Taschen aller Art, Schmuckem aus Stoff, individuellen Bildern, Postkarten und Klödderkram